
Mitglieder des Wissenschaftlichen Netzwerkes
"Räume der Stadt. Perspektiven einer kunstgeschichtlichen Raumforschung"
Bauer, Markus
Literaturwissenschaftler, Dr.; 1998-2003 Lektor des DAAD in Iasi (Jassy)Rumänien;
Diss. zur Melancholie bei Walter Benjamin (Betreuer: Prof. Dr.Gert Mattenklott, FU Berlin);
Lehrauftrag an FU Berlin; z.Z. Research Fellow an der University of Portsmouth in einem Projekt zur jüdischen Presse in Czernowitz; Forschung im Netzwerk: Kommunikationspfade und Medien von städtischen Images um 1900.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Bauer, Markus; Rahn, Thomas (Hg.): Die Grenze. Begriff und Inszenierung, Berlin 1997; Walter Busch; Gerhard Pickerodt (Hg.) unter Mitarbeit von Markus Bauer und Andreas Jung: Wahrnehmen Lesen Deuten. Erich Auerbachs "Mimesis", Frankfurt a. M. 1998; Bauer, Markus (Hg.): Zum Thema Mitteleuropa. Sprache und Literatur im Kontext, Iasi / Konstanz 2000; "Ähnlichkeit als Provokation. Zur Funktion der Bildwelten im Surrealismus", in: Ästhetik des Ähnlichen. Zur Poetik und Kunstphilosophie der Moderne, Frankfurt a. M. 2001, S. 111-135.
Bisping, Mascha
Kunsthistorikerin, M. A.; 1999-2002 Promotionsstipendium am Graduiertenkolleg "Klassizismus und Romantik im europäischen Kontext" der Universität Gießen; seit 01/2003 Assistentin an der Professur für Geschichte des Städtebaus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich; Dissertationsprojekt zu Stadtbaukunst und Stadtvorstellungen zwischen 1750-1850 am Beispiel von Krefeld (Prof. Wolfgang Kemp, Universität Hamburg); Forschung im Netzwerk: Stadtvorstellungen im 18. Jh.: Die Stadt als Garten / als Fabrik.
Veröffentlichungen (Auswahl):
"Der äußerliche Apparatus. Räume als Schauplätze höfischer Kultur", in: Erdengötter. Fürst und Hofstaat in der Frühen Neuzeit, hg. von Jörg Jochen Berns u. a. im Spiegel von Marburger Bibliotheks- und Archivbeständen, Marburg 1997, S. 138-157; "Stadtplanung als politische Interpretation eines geographischen Raumes in Carlsburg und Bremerhaven, in: Politische Räume. Stadt und Land in der Frühneuzeit, hg. von Cornelia Jöchner, Berlin 2003, S. 45-65; "Die Stadt wird Geschichte. Das Ensemble in Panorama, Denkmalpflege und Städtebau bei Karl Friedrich Schinkel", in: Gehäuse der Mnemosyne. Architektur als Schriftform der Erinnerung, hg. von Harald Tausch, Göttingen 2003, S. 233-259.
Born, Robert
Kunsthistoriker, lic. phil.; 1999-2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Adam Labuda am Lehrstuhl für die Kunstgeschichte Osteuropas des Kunstgeschichtlichen Seminars der Humboldt-Universität zu Berlin; Dissertationsprojekt zur Christianisierung spätantiker Städte in der Provinz Scythia Minor vom 4.-7. Jh. (Betreuung: Adam Labuda, HU Berlin; Beat Brenk, Univ. Basel / Sapienza Rom);seit Juni 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt: "Perzeption des osmanischen Orients. Vergleichende Studien zu einem Strukturmerkmal Ostmitteleuropas (16.-18. Jh.)" am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO)in Leipzig. Forschung im Netzwerk: 1) Christianisierung spätantiker Städte; 2) Der Begriff der ´Kulturlandschaft´.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Born, Robert; Janatková, Alena; Labuda, Adam S. (Hg.): Die ostmitteleuropäischen Kunsthistoriographien in Ostmitteleuropa und der nationale Diskurs, Berlin 2004 (= Humboldt Schriften zur Kunst und Bildgeschichte 1); "Ein Grenzfall. Die Kulturlandschaft Banat zwischen Fortifikation und Repräsentation", in: Kritische Berichte 28 (2000), Nr. 2, S. 64-74; "Die Christianisierung der spätantiken Städte in der Provinz Scythia Minor", in: Die spätantike Stadt und ihre Christianisierung, hg. von Gunnar Brands und Hans-Georg Severin, Wiesbaden 2003, S. 73-84; "Die Christianisierung von Tomis und Troaeum Traiani. Ein Beitrag zum spätantiken Urbanismus der Provinz Scythia Minor", in: Georges-Bloch-Jahrbuch des Kunsthistorischen Instituts der Universität Zürich 7 (2000), S. 26-45.
Cepl, Jasper
Architekt, Dipl.-Ing. (2000); 2002-2003 Promotionsstipendium; seit 07/2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Architekturtheorie
der TU Berlin;
5/2006 Abschluß der Promotion über den Beitrag von Oswald Mathias Ungers zur Architekturtheorie nach 1945 ; Forschung im Netzwerk: 1)Stadtvisionen um 1960; 2) Privat und Öffentlich im Haus der Moderne; 3)Geschichte des Raumbegriffs im ausgehenden 19. Jh.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Neumeyer, Fritz (Hg): Quellentexte zur Architekturtheorie, unter Mitarbeit von Jasper Cepl, München 2002; Hans Kollhoff. Opera completa, a cura di Jasper Cepl, Mailand 2003; Nachworte zu: Frankl, Paul: Die Entwicklungsphasen der neueren Baukunst, Berlin 1999, Schmarsow, August: Barock und Rokoko. Das Malerische in der Architektur, Berlin 2001; Wölfflin, Heinrich: Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur, Berlin 1999.
Jöchner, Cornelia
Kunsthistorikerin, Dr. phil.; derzeit Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); 1999-2005 Wissenschaftliche Assistentin am
Lehrstuhl Theorie der Architektur BTU Cottbus; zuvor Post-Doc am
Graduiertenkolleg "Stadt / Politische Ikonographie" der Universität
Hamburg/; Research Fellow /am Internationalen Forschungszentrum
Kulturwissenschaften (IFK), Wien (SoSe 2002); Sprecherin des
Wissenschaftlichen Netzwerkes "Räume der Stadt" , z. Zt. Beendigung der
Habilitationsschrift: "Der Bau der offenen Stadt. Territorium und
Topographie in Turin". Forschung im Netzwerk: 1) Die Ränder der Stadt
als Ordnen von Raum; 2) Historistische Theater als Modernisierung der
Stadt; 3) Geschichte des Raumbegriffs in der Architektur.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Die ´schöne Ordnung´ und der Hof. Geometrische Gartenkunst in Dresden
und anderen deutschen Residenzen (= Marburger Studien zur Kunst- und
Kulturgeschichte 2) (= Phil. Diss. Univ. Marburg, 1996), Weimar 2001;
Hg., Politische Räume: Stadt und Land in der Frühneuzeit (= Hamburger
Forschungen zur Kunstgeschichte. Studien, Theorien, Quellen 2), Berlin
2003; "Wie kommt ´Bewegung´ in die Architekturtheorie? Zur Raumdebatte
am Beginn der Moderne", in: Gebaute Räume. Zur kulturellen Formung von
Architektur und Stadt (Wolkenkuckucksheim. Internationale Zeitschrift
für Theorie und Wissenschaft der Architektur, 9. Jg., 2004, H. 1), http://www.tu-Cottbus.de/Theo/wolke/
"Die Weite am Rande der Stadt.
Zwei Platzanlagen in Rom und Turin", in: Bilder - Räume - Betrachter.
Festschrift für Wolfgang Kemp zum 60. Geburtstag, hg. von Steffen Bogen,
Wolfgang Brassat und David Ganz, Berlin 2006, S. 270-287.
Linhardt, Marion
Theaterwissenschaftlerin, Dr. phil., Privatdozentin im Fach Theaterwissenschaft an der Universität Bayreuth. Koordinatorin im interdisziplinären Forschungsprojekt „Musiktheater in Deutschland 1900–1950“ (Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth, Institut für Musikwissenschaft der Universität Utrecht); Fachbeirätin der Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ (Bärenreiter-Verlag). Forschung im Netzwerk: 1. Städtische Räume als Thema des Theaters und der neuen optischen Medien im frühen 19. Jahrhundert (London); 2. Der städtische Raum des 19. und frühen 20. Jahrhundert als „Unterhaltungs- und Bildungsmarkt“ (Berlin).
Veröffentlichungen (Auswahl):
Meyerbeer – Wagner. Eine Begegnung, hrsg. v. Gunhild Oberzaucher-Schüller, Marion Linhardt und Thomas Steiert, Wien/Köln/Weimar 1998; Phantasie und Rekonstruktion. Die Filme über Wien, in: Willi Forst. Ein Filmstil aus Wien, hrsg. v. Armin Loacker, Wien 2003, S. 258-289; Tanz und Topographie. Das Verhältnis von ‚Volkstheater‘ und ‚Operette‘ in neuer Perspektive, in: Nestroyana 25 (2005), H. 1-2, S. 42-54; Residenzstadt und Metropole. Zu einer kulturellen Topographie des Wiener Unterhaltungstheaters (1858–1918), Tübingen 2006, im Druck (= Habilschrift Univ. Bayreuth 2004); Ein ‚neuer‘ Raimund?! Alexander Girardis Rolle für die Alt-Wien-Rezeption um 1900, in: Nestroyana 26 (2006), H. 3–4, im Druck.
Michalsky, Tanja
Kunsthistorikerin, Dr. phil., Hochschuldozentin am Kunstgeschichtlichen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M.; Forschung im Netzwerk: 1) Topologie der Adelsgräber im mittelalterlichen Neapel; 2) Landschaftsmalerei und Kartographie im 16./17. Jh.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Memoria und Repräsentation. Die Grabmäler des Königshauses Anjou in Italien, Göttingen 2000; (Hg.) Medien der Macht. Kunst zur Zeit der
Anjous in Italien. Akten der Tagung im Liebieghaus - Museum alter
Plastik, 21.-23. November 1997, Berlin 2001; "'L'atelier des songes'.
Die Landschaften Pieter Bruegels d.Ä. als Räume subjektiver Erfahrung",
in: Imagination und Wirklichkeit. Zum Verhältnis von mentalen und realen
Bildern in der Kunst der frühen Neuzeit, hg. v. Klaus Krüger und
Alessandro Nova, Mainz 2000, S. 123-137, "'Hic est mundi punctus et
materia gloriae nostrae'. Der Blick auf die Landschaft als Komplement
ihrer kartographischen Eroberung", in: Das Geheimnis am Beginn der
europäischen Moderne, hg. v. Gisela Engel, Brita Rang, Klaus Reichert
und Heide Wunder in Zusammenarbeit mit Jonathan Elukin, Frankfurt a. M.
2002, S. 436-453. "Natur der Nation. Überlegungen zur Landschaftsmalerei
als Ausdruck nationaler Identität", in: Europa - Mythos, Bilder und
Konzepte im 17. Jh., hg. von Klaus Bußmann und Elke Werner, Stuttgart
2004, S. 333-354; Raum visualisieren. Zur Genese des modernen
Raumverständnisses in Medien der Frühen Neuzeit, in: Ortsgespräche. Raum
und Kommunikation im 19. und 20. Jahrhundert, hg.v. Alexander T.
Geppert, Uffa Jensen u. Jörn Weinhold, Bielefeld (transcript) 2005
(erscheint im Juni).
Stabenow, Jörg
Kunsthistoriker, Dr. phil.; 1995-98 Referent am Landesamt für Denkmalpflege Sachsen in Dresden (Denkmalerfassung im Regierungsbezirk Chemnitz); 1998-2000 als Post-Doc-Stipendiat, 2000-2004 als Wissenschaftlicher Assistent am Kunsthistorischen Institut in Florenz (Max-Planck-Institut); 2003 Veranstaltung der Tagung "Raum und Kult. Der Kirchenraum der frühen Neuzeit im Spiegel seiner liturgischen Nutzung"; seit 2004 Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung; Forschung im Netzwerk: Der Kircheninnenraum als architektonisches Konzept der Gegenreformation.
Publikationen (Auswahl):
Joze Plecnik. Städtebau im Schatten der Moderne, Braunschweig/Wiesbaden 1996; "Von Chemnitz nach Karl-Marx-Stadt. Wechselfälle der Wiederaufbauplanung 1946-1959", in: Holger Barth (Hg.), Projekt sozialistische Stadt, Berlin 1998, S. 121-132; Architekten wohnen. Ihre Domizile im 20. Jahrhundert, Berlin 2000; "Industrie(denkmal)landschaft. Sachsen als Zentrum der Industriearchitektur im 19. und 20. Jahrhundert", in: Denkmalpflege in Sachsen, 2000, S. 92-98; "La chiesa di Sant'Alessandro a Milano: riflessione liturgica e ricerca spaziale intorno al 1600", in: Annali di architettura, Nr. 14, 2002, S. 215-229,
Städtebau und 'nation-building'. Zur urbanen Konstruktion nationaler Identität am Beispiel der Arbeit Joze Plecniks in Prag und Ljubljana, in: umení, Jg. 53, 2005, H. 2, S. 127-141.
Vinken, Gerhard
.
Kunsthistoriker, Dr. phil.
Forschungen zu Architektur und Städtebau mit einem Schwerpunkt im 19. und 20. Jahrhundert, zur Kunstgeschichte des Mittelalters sowie zur Geschichte und Theorie der Denkmalpflege. Mitarbeit an Ausstellungen und interdisziplinären Forschungsprojekten. Lehrtätigkeit unter anderem an den Universitäten in Berlin (FU und HU), Cottbus, Greifswald und Bern. Zuletzt Vertretung der Professur Architekturtheorie und Kunstgeschichte an der RWTH Aachen. Mit dem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Forschungsprojekt „Altstadt als Konstruktion“ im Herbst 2006 Research Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) Wien.
Forschung im Netzwerk: Stadtmodernisierung und die räumliche Verfahren zur Generierung von Altstadt, die diesem Prozess inhärent sind.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Baustruktur und Heiligenkult. Romanische Sakralarchitektur in der Auvergne, Worms 1997; Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Brandenburg, Berlin / München 2000; ´Altstadt´, in: Gedächtnisorte und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Lexikon, hg. von Jens Ruchatz und Nicolas Pethes, Hamburg 2001; "Die neuen Ränder der alten Stadt. Modernisierung und Altstadtkonstruktion im gründerzeitlichen Basel, in: Stadtformen. Die Architektur der Stadt zwischen Imagination und Konstruktion, hg. von Vittorio Magnago Lampugnani und Matthias Noell, gta Verlag Zürich 2005, S. 114-125; „Gegenbild – Traditionsinsel – Sonderzone. Altstadt im modernen Städtebau“, in: Ingrid Scheurmann, Hans-Rudolf Meier (Hg.), Echt – alt – schön – wahr. ZeitSchichten der Denkmalpflege, Bd. 2, (erscheint 2006 im Deutschen Kunstverlag Berlin/München); „Sonderzone Heimat“, in: Ludger Schwarte (Hg.), Auszug aus dem Lager. Das Ende des modernen Raumparadigmas (erscheint 2006 im Akademie Verlag Berlin); „Widerspruchslos Eigen: Stadtbild und die Konstruktion von Gedächtnis“, in: Von der Abwesenheit des Lagers. Reflexionen zeitgenössischer Kunst zur Aktualität des Erinnerns, Ausstellungskatalog Kunsthaus Dresden (erscheint 2006).
Wagner, Kirsten
Kulturwissenschaftlerin, Dr. des.; 1998-2000 Mitglied des Graduiertenkollegs "Politische Ikonographie /Stadt" am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg; 2001-2002 Promotionsstipendium des Landes Schleswig-Holstein; seit 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin: Forschungsprojekt "Performative Turns der Wissensvermittlung im kulturhistorischen Vergleich: Bibliothek, Karte, Stadt - Raummodelle des Wissens" des Sonderforschungsbereiches 447 "Kulturen des Performativen"; Forschung im Netzwerk: 1.) Wissenschaftshistorische Aufarbeitung von Raumbegriffen; 2.) Das Bild der Stadt: gestalt- und wahrnehmungstheoretische Annäherungen an die Stadt.
Veröffentlichungen (Auswahl):
"Raum und Räumlichkeit als Wahrnehmungsordnung. Einführung", zus. m. Marc Gloede, in: Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, hg. v. Erika Fischer-Lichte u. Christoph Wulf, Bd. 13 (2004), S. 25-30; "Wissensräume in der Computermoderne und ihre historischen Vorbilder", in: Sprache und Literatur, Bd. 35 (2004), S. 29-49; "Vom Leib zum Raum. Aspekte der Raumdiskussion in der Architektur aus kulturwissenschaftlicher Perspektive", in: Gebaute Räume. Zur kulturellen Formung von Architektur und Stadt, Themenheft, Wolkenkuckucksheim. Internationale Zeitschrift für Theorie und Wissenschaft der Architektur, Cottbus 2004; Datenräume, Informationslandschaften und Wissensstädte. Die Verräumlichung des Wissens und Denkens in der Computermoderne, Freiburg 2005 (in Vorbereitung).